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Privat

...Abhängen... ;-)

Eben gerade in den weiten meines PC´s wiedergefunden!
Bei diesem Wetter doch genau die richtige Anleitung um mal so richtig abzuhängen!

Heiße Grüße
Tara
25.6.06 17:20


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WM-Fieber

Guten Morgen Ihr Fussballfreunde!
Habe hier zwei nette Links für Euch, dass hat sogar mir als "Nicht-Fussball-Freund" gefallen

Viel Spaß allen heute beim Spielgucken!

Bilder zum verlieben!

und alle mitsingen... ;-)

Sonnige Grüsse
Tara
24.6.06 11:49


Trauerarbeit...

Da lese ich im Dominaforum über die geschlossene Lokalität des Club de Sade in Hamburg und Tränen steigen mir auf.
Was ich jetzt schreibe, ist definitiv meine ganz eigene und persönliche Sicht. Bitte versuch das nachzuvollziehen bei lesen meiner Worte.

Ich blende mal eben so 3,5 Jahre zurück.
Auf meiner Suche nach einer doch mal festen Station auf meiner Wanderschaft in Sachen Profi SMerin landete ich ungefähr zu der Zeit im Club de Sade.
Ich war aufgeregt.
Dieses Etablissement war jedem bekannt.
Die dunkle Tür lud nicht wirklich ein.
Ich drückte zitternd und aufgeregt den Klingelknopf.
Eine freundliche junge Dame öffnete mir, wir waren ja verabredet zu einem Vorstellungstermin.
Der dicke Vorhang vor der Tür roch etwas muffig und nach viel Zigarettenrauch. In dunklem Licht konnte ich nicht viel sehen, aber nach und nach gewöhnten sich meine Augen an das schemenhafte.
Das Gespräch verlief sehr gut, ich sagte zu, dort erst einmal Station zu machen.
Ich blieb 4 Monate, in denen viel geschah, in denen ich viel lernte, in den ich auch die Schattenseiten dieses Berufes sehr deutlich kennen lernte.
Ich mochte aber von Anfang an den Besitzer sehr gern.
Ich liebte diesen Club jedoch wegen seiner „althergebrachten“ Erscheinung- dem Flair den ihn umgibt, die oftmals veralteten und quietschenden Lederstühle eben einfach den ganzen Club.
Wir trennten uns auf eine – sagen wir mal unschöne Art.
Sowohl P.W. als auch ich sind eben sehr starke Persönlichkeiten.
Ich mochte und mag Ihn bis heute trotzdem sehr gern.
Nach meinem Weggang begann ich mein Nomadenleben wieder aufzunehmen und landete nach ca. 1 Jahr bei Madame Zarah wo ich bis heute sehr glücklich bin.

Anfang des Jahres meldete sich der Besitzer vom C.D.S. bei mir wieder mit einem lieben Weihnachtsgruß. So ganz hatten wir den Kontakt nicht aus den Augen verloren in den Jahren.

Er hatte immer irgendwie Pech, mit den Damen die dort anfingen. Sie zockten Ihn ab, machten den ehemals sehr guten Ruf des Clubs immer weiter kaputt.
Die Wirtschaftliche Belastung tat ihr übriges dazu, dass dieser Club nicht mehr so richtig auf die Beine kam.
Auch wenn man es eigentlich nicht offen zugibt, aber die Wirtschaftlichen Belange betreffen auch uns Damen. Und natürlich auch mich persönlich.
Wie ihr wisst, bin ich nun wieder „bürgerlich Berufstätig“ und freue mich auch sehr über die Chance auf ein regelmäßiges Einkommen und die dadurch entstandene finanzielle Unabhängigkeit.
Ich habe einen tollen Arbeitsplatz gefunden und sollte mich nun zufrieden in die Ecke setzen können.
Dann les ich diese Frage von einem User des Boards über den Club de Sade und mir steigen die Tränen in die Augen.
Warum?
Ganz einfach, seit Anfang des Jahres versucht nun dieser Besitzer von dem Club mich dazu zu bewegen wieder dort einzusteigen.
Hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage jedoch, muss ich, aus Vernunftgründen genau DAS ablehnen!
Und wenn ich nun lese, der Club ist zu, was mir übrigens bekannt war durch ihn, schießen mir die Tränen in die Augen.
Auch ich liebe diesen „alten Ort“ sehr. Heute noch.
Ich hätte dort, von seiner Seite her alle Unterstützung die er mir geben könnte. um diesen Club wieder zum Leben zu erwecken.
Und doch spricht für mich persönlich alles dagegen.
Zudem spricht jeder, der mich kennt und um diese Anfrage von P.W. weiß, ab.
Alle sagen, tue das nicht! Die Zeiten sind zu hart, dass ist nicht zu schaffen. Du kannst doch nicht mal von deinen Gästen leben, wie willst du dann von einem Club dessen Ruf hin ist leben?
Die wirtschaftliche Sicherheit die auch ich brauche, die mangelnden Möglichkeiten der Gäste, die ebenfalls unter den Belastungen stöhnen, die Unsicherheit, dass ich davon leben müsste, die Nähe zum Kiez und die damit verbundene Unsicherheit dort zu bestehen ohne mit dem Kiez – Milieu in Kontakt zu kommen, all diese Ängste und mehr, lassen mich davon Abstand nehmen.
Und ich fühle mich entsetzlich dabei.
Ich weiß, dass er sich wünscht, ein wenig von dem zurückzuholen, was in der Vergangenheit auch SM ausmachte.
Ich kenne die Einstellung von P.W. und seinen Gedanken zu uns Damen.
Für ihn sind wir eine wunderbare Erfindung, die es zu schützen und mit Achtung zu behandeln gilt. Er kommt mit der Einstellung der „Gäste von heute“ nicht klar.
Für ihn ist es unverständlich wie Männer in diesen Zeiten mit „uns“ Frauen umgehen.
Wer mal einen Blick in dieses Lokal geworfen hat, mit den Augen eines „achtsamen“ Menschen, der wird die kleinen liebevollen Dinge dort entdecken, die die Liebe zum Thema SM und die Liebe zu uns Damen auszeichnet.

Nein- er ist nicht der sauberste Club, nein er ist nicht der modernste Club und NEIN er entspricht nichts wirklich „geilem“ oder hippen.
Dieser Ort ist ein Stück Nostalgie und veraltet, der dringend auch entstaubt werden müsste, ohne alles von dem zu verlieren, was ihn auch ausmacht.
Und verdammt ich ärger mich, dass ich es nicht kann.
Und ich bin unendlich traurig, dass ich nun P.W. anrufen werde, um ihm die letzte Illusion zu nehmen, dass ich es bin, die diesen Club noch einmal eröffnen wird.
Ich denke dieser Club wird in der Erinnerung einiger noch bestehen bleiben, aber real nicht mehr zu dem werden, was P.W., einige regelmäßige Gäste und ich darunter verstanden haben.

Sehr traurige Grüße sendet euch
Tara
10.6.06 13:46


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